Welche Preiskategorien gibt es?
Preiskategorie 1: Gesund in herausfordernden Zeiten – Resilienz im Gesundheitswesen
Krisen sind längst keine Ausnahmeerscheinung mehr, sondern Teil unserer gesellschaftlichen Realität: Extremwetterereignisse wie Hitzewellen und Überschwemmungen fordern unsere psychische sowie physische Gesundheit heraus, daher müssen auch Einrichtungen der Gesundheitsversorgung mit Maßnahmen zur Klimaanpassung reagieren. Außerdem sind die Auswirkungen der Corona-Pandemie weiterhin spürbar, etwa im Gesundheitswesen sowie im Bildungssystem. Gerade die Bewältigung solcher Ereignisse zeigt, wie wichtig resiliente Organisationen und handlungsfähige Akteur:innen sind, um die Gesundheit der Bevölkerung, insbesondere von vulnerablen Gruppen, wirksam zu schützen. Ausgezeichnet werden Projekte und Strategien, die die Bevölkerung und Akteur:innen im Gesundheitswesen befähigen, sich auf aktuelle sowie zukünftige Krisen einzustellen und somit einen entscheidenden Beitrag zur Stärkung der gesellschaftlichen Widerstandsfähigkeit leisten.
Preiskategorie 2: Miteinander gesund älter werden
Der demografische Wandel ist in Deutschland längst Realität: Jede fünfte Person ist heute älter als 66 Jahre. Auch die Zahl der Hochaltrigen ab 80 Jahren nimmt kontinuierlich zu. Daher ist es wichtig, den Lebensabschnitt nach Renteneintritt aktiv, gesundheitsfördernd und sozial eingebunden zu gestalten. Die heutige ältere Generation engagiert sich häufig für Familienangehörige, in der Nachbarschaft oder in Vereinen. Durch das Engagement werden der gesellschaftliche Zusammenhalt gefördert, Begegnungen ermöglicht sowie die eigene Gesundheit und Lebenszufriedenheit nachhaltig gestärkt. Soziale Kontakte und Gemeinschaft haben einen positiven Einfluss auf das Wohlbefinden sowie gesundes Altern. In dieser Preiskategorie werden daher Projekte ausgezeichnet, die einerseits einen Beitrag zum sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft leisten und andererseits die körperliche, soziale und mentale Gesundheit von älteren Menschen fördern.
Preiskategorie 3: Digital Health – Digitale Technologien für eine patientenzentrierte Gesundheitsversorgung
Die digitale Transformation verändert Diagnosestellung, Therapie sowie Versorgungsprozesse grundlegend und eröffnet neue Chancen für eine stärker personalisierte Betreuung. Durch die intelligente Nutzung von Gesundheitsdaten und die Digitalisierung von Abläufen können Prozesse optimiert, Schnittstellen reduziert sowie die Qualität der Versorgung von Patient:innen verbessert werden. Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz, telemedizinischen Lösungen und smarter Sensorik hilft dabei, Gesundheitsdaten sinnvoll nutzbar zu machen, Diagnostik zu verbessern und Patient:innen kontinuierlich zu begleiten. Gesucht werden zukunftsfähige Projekte, die digitale Technologien einsetzen und damit einen Beitrag zu einer qualitativ hochwertigen und personalisierten Gesundheitsversorgung leisten.
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