Preiskategorien 2017

1. Durchs Netz gefallen und regional aufgefangen

Langzeitarbeitslose, Wohnungslose, Menschen mit geringem Einkommen und niedriger Bildung leben oftmals in prekären Verhältnissen. Sie sind häufiger von gesundheitlichen Beeinträchtigungen und Krankheiten betroffen und weisen ein überdurchschnittliches Sterblichkeitsrisiko auf. Es ergeben sich ein abweichendes Vorsorgeverhalten sowie ein begrenzter Zugang zur medizinischen Versorgung dieser Personengruppen – mit der Gefahr, durch das Netz der Gesundheitsversorgung zu fallen. Diese Menschen gilt es in ihrem Lebensumfeld abzuholen. Preiswürdig sind innovative Projekte, die im Sinne einer bedürfnisgerechten Gestaltung in der Region durchgeführt werden. Besondere Beachtung soll deshalb eine koordinierte sowie wohnortnahe Gesundheitsförderung und -versorgung finden.

 

2. Hilfen bündeln am Lebensende

In den letzten Jahren ist die Hospiz- und Palliativversorgung verstärkt in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung gerückt. Im Mittelpunkt der ambulanten und stationären Maßnahmen steht die Begleitung Schwerstkranker und Sterbender, ob jung oder alt. Es gilt, Leiden mittels gezielter Schmerzbehandlung, ganzheitlicher Pflege und
intensiver Zuwendung zu lindern und so die Lebensqualität der Betroffenen und Angehörigen zu erhalten und zu verbessern. Dies gelingt, wenn Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte, Ehrenamtliche sowie weitere Akteure des Gesundheitswesens interdisziplinär und gut strukturiert zusammenarbeiten. Ausgezeichnet werden Ansätze, die diesen Anforderungen in besonderer Weise gerecht werden.

 

3. Mobile Anwendungen – mHealth in der gesundheitlichen   

    Versorgung

Das Gesundheitswesen wird immer mobiler, schneller und flexibler. Apps und Tablets, Patientenüberwachungsgeräte oder Wearables verändern den Gesundheitsmarkt bedeutend. Mobile Anwendungen sind dabei keineswegs nur technische Spielereien. Vielmehr bieten sie das Potential, die Versorgung im Gesundheitswesen zu verbessen. Die
Zusammenarbeit zwischen medizinischem und pflegerischem
Fachpersonal sowie den Patientinnen und Patienten wird gestärkt.

Die Versorgung von Menschen in ländlich geprägten Regionen kann verbessert werden. Dabei sollte die Nutzung für den Einzelnen

einfach und sicher sein. Prämiert werden originelle Ansätze, welche diese Herausforderungen aufgreifen und einen Mehrwert für die

Patientinnen und Patienten sowie Nutzerinnen und Nutzer von mHealth-Technologien im Prozess der medizinischen und

pflegerischen Versorgung darstellen.

Kontakt

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Ansprechpartnerinnen sind


Frau Elena Reuschel
Tel.: 05 11 / 388 11 89 - 308
E-Mail: elena.reuschel@gesundheit-nds.de

 

Frau Patrizia Rothofer

Tel.: 05 11 / 388 11 89 - 6

E-Mail:

patrizia.rothofer@gesundheit-nds.de

 

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