Preiskategorien 2016

1. Der kleine Unterschied! Geschlechterspezifische Gesundheits-versorgung und -förderung

Sind Frauen und Männer anders krank? Werden Gesundheits-förderungs- und Präventionsangebote geschlechterspezifisch ausgerichtet? Epidemiologische Studien zeigen eine unterschiedliche Geschlechterverteilung bei verschiedenen Erkrankungen. Frauen bekommen im Vergleich zu Männern doppelt so häufig die Diagnose Depression. Haben Männer weniger Depressionen oder werden sie nur nicht erkannt? Der Herzinfarkt wird überwiegend als Männerkrankheit angesehen. Das führt dazu, dass vorwiegend die männlichen Symptome bekannt sind.
Diese Unterschiede stellen besondere Anforderungen an die Ausgestaltung von Gesundheitsversorgungs- und Gesundheits-förderungsangeboten. Es geht um Projekte, die geschlechter-spezifische Unterschiede bei Diagnostik und Therapie berücksichtigen. Außerdem können Sie Gesundheitsförderungs- und Präventions-projekte einreichen, die gendersensibel vorgehen.

 

2. Chronische Erkrankungen besser versorgen – Lebensqualität fördern

Mehr und mehr wird in jedem Lebensalter das Krankheitsgeschehen durch chronische Erkrankungen bestimmt. Dazu gehören Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebserkrankungen. Neben der zunehmenden Betroffenheit jüngerer Menschen erfordern auch Multimorbiditäten bei Älteren, bedingt durch chronische Erkrankungen, einen erhöhten Versorgungsbedarf. Die Patientinnen und Patienten werden während ihres Krankheitsverlaufs durch verschiedene Leistungserbringende im Gesundheitswesen versorgt. Hierbei sind die Versorgungstrukturen und Prozesse nicht immer optimal aufeinander abgestimmt. Zudem sind Angebote zum Patientenselbstmanagement oftmals wenig bekannt und koordiniert. Innovative Ansätze zur Stärkung der Interdisziplinarität und Förderung des Selbstmanagements bei chronischen Erkrankungen mit dem Ziel, die Lebensqualität der Betroffenen langfristig zu erhalten, sollen prämiert werden.

 

3. eHealth – Lösungen für eine bessere Gesundheitsversorgung

Stadt, Land, Gesundheit – egal ob in städtischen Ballungsgebieten oder in ländlich geprägten Regionen; Informations- und Kommunikationstechnologien können die Gestaltung von Versorgungsprozessen sowie die patientenzentrierte Vernetzung der im Gesundheitswesen tätigen Akteure unterstützen. Die zunehmende Interdisziplinarität der an der Versorgung Beteiligten sowie die Distanzen zwischen Versorgern erfordern qualitativ hochwertige Lösungen. So spielt beispielsweise ein sektorenübergreifendes Entlassmanagement eine bedeutende Rolle. Es gilt nicht nur die nachbehandelnden Ärztinnen und Ärzte rechtzeitig zu informieren, sondern auch weitere an der Versorgung Beteiligte müssen in den Kommunikationsprozess eingeschlossen werden. eHealth-Lösungen können hier, unabhängig von Zeit und Raum nutzbringend für die Versorgerinnen und Versorger und vor allem auch für die Patientinnen und Patienten eingesetzt werden.

 

 

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E-Mail:

patrizia.rothofer@gesundheit-nds.de